Es sollte ein Fest der Freude und des Miteinanders werden! Doch die Hitzewelle, die für das Wochenende angesagt ist, macht den Planern einen Strich durch die Rechnung. Das Wachmannstraßenfest, das für den 27. Juni in Schwachhausen geplant war, fällt aus. Der Verein Die Wachmannstraße hat diese Entscheidung schweren Herzens getroffen. Mit Temperaturen von bis zu 38 Grad, die prognostiziert wurden, kann man einfach nicht verantworten, dass Menschen stundenlang in der prallen Sonne stehen.

„Die extreme Hitze stellt eine besondere Belastung dar“, äußerte der Vereinsvorsitzende Philipp Seibt. Man kann sich leicht vorstellen, wie Besucher, Helfer, Künstler und Standbetreiber unter solchen Bedingungen leiden würden. Mangel an Schattenflächen und Abkühlungsmöglichkeiten auf dem Veranstaltungsgelände sind nicht gerade einladend, oder? Vor allem, wenn man bedenkt, dass bei Veranstaltungen im Freien das Risiko von Dehydrierung und sogar Kollaps steigt, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Da bleibt nur die kluge Entscheidung, die Feierlichkeiten auf September zu verschieben – ein neuer Termin wird bald bekannt gegeben.

Hitze und Sicherheit

In der Planung von Sommerveranstaltungen sollte Hitzeschutz ein fester Bestandteil sein. Schließlich sind die Veranstalter gesetzlich verpflichtet, Besucher und Mitarbeiter vor vorhersehbaren Gefahren zu schützen. Das bedeutet, dass man die Wetterbedingungen genau im Blick haben muss. Wenn man bedenkt, dass für Schwachhausen eine Hitzewelle angesagt ist, kommt man nicht umhin, sich die Frage zu stellen: „Kann die Veranstaltung nicht auf eine kühlere Tageszeit verlegt werden?“ Ein bisschen mehr Durchblick würde sicher nicht schaden.

Nachhaltige Vorbereitung wäre hier gefragt! Hilfsmittel zur Kühlung und Verschattung sollten am Veranstaltungsort bereitgestellt werden. Eine ausreichende Versorgung mit kalten Getränken ist ein Muss. So mancher von uns hat schon während eines Volksfestes das Gefühl gehabt, sich in der Hitze aufzulösen. Und mal ehrlich, wer möchte schon mit einem ausgetrockneten Mund und schweißnassen T-Shirts da stehen? Wenn man jetzt noch an die Kinder denkt, die gerne in der Sonne spielen, wird einem schnell klar, wie wichtig es ist, geschultes Personal vor Ort zu haben, das auf Hitzeschutz achtet.

Vorausschauende Planung

Die Herausforderungen einer Veranstaltung unter extremen Wetterbedingungen sind enorm. Und die Vergangenheiten haben gezeigt: Wenn man nicht aufpasst, kann man mitunter unliebsame Überraschungen erleben. Die Kombination aus Hitze, Sturm und Starkregen erfordert es, dass Veranstalter sich fortlaufend mit den Risiken beschäftigen. Wissenschaftliche Erkenntnisse gepaart mit praktischen Erfahrungen können viel bewirken. Das Wetter zu beobachten und rechtzeitig zu handeln, ist das A und O, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

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Die Entscheidung, das Wachmannstraßenfest zu verschieben, ist also nicht nur ein einfacher Verzicht auf ein Fest. Vielmehr steht dahinter eine verantwortungsvolle Abwägung der Sicherheitsbedingungen für alle. Und das sollten wir als Gemeinschaft wertschätzen. Schließlich ist es unser aller Ziel, unbeschwerte Stunden zu verbringen und die Gemeinschaft zu feiern – aber bitte nicht unter extremer Hitze!