Es war einmal ein spannendes Fußballspiel in der Bremen-Liga, das am letzten Wochenende für jede Menge Gesprächsstoff sorgte. Der Brinkumer SV musste sich der BTS Neustadt mit 1:3 geschlagen geben. Das Besondere an dieser Partie? Alle drei Tore der Neustädter fielen nach Ballverlusten des Brinkumer SV. Für Trainer Iman Bi Ria und sein Team war das eine bittere Pille, vor allem, da sie auf dem fünften Tabellenplatz verharren und nicht weiter abrutschen oder auf Platz vier vorrücken können.
Das Spiel begann vielversprechend für Brinkum. Ömer Aslan sorgte in der 47. Minute für den Ausgleich, doch dieser Schimmer der Hoffnung wurde schnell getrübt. Die Brinkumer vergaben im Verlauf des Spiels mehrere Großchancen, unter anderem durch Hamza Cilgasit und Mücahit Özkul. Einmal mehr zeigte sich, dass das Team trotz des Drucks, gewinnen zu wollen, Schwierigkeiten hatte, den Ball im Netz unterzubringen. Am kommenden Freitag steht das letzte Saisonspiel gegen die SG Aumund-Vegesack an, und der Anstoß erfolgt um 19.15 Uhr im Bremer Norden. Ein bisschen Druck ist also schon da.
Ein Rückblick auf den letzten Sieg
<pDoch nicht alles ist verloren für die Brinkumer. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Mannschaft in dieser Saison auch schon glänzende Momente hatte. Am 23. November 2025 feierte man einen beeindruckenden 5:0-Sieg gegen genau dieselbe BTS Neustadt. Damals war der Kunstrasen am Brunnenweg der Schauplatz für ein Spiel, das mit einer spürbaren Dominanz des Brinkumer SV glänzte. Schiedsrichter Giulio Horney leitete das Geschehen und die Tore fielen in schöner Regelmäßigkeit: Dominic Pereira und Kasim Uslu waren die Protagonisten der ersten Halbzeit, gefolgt von Maurice Kirsch und Cemet Ac, die das Ergebnis dann auf 5:0 schraubten.
Die Spieler hatten von Anfang an die Kontrolle über das Spiel und Uslu wurde nicht nur Torschütze, sondern auch zum Spieler des Spiels gekürt. Nach einem Rückschlag gegen Werder Bremen III zogen die Brinkumer ihr Ding durch und zeigten, dass sie auch in schwierigen Zeiten auf sich zählen können. Maurice Kirsch sagte damals, dass der Wunsch, die Niederlage als Ausrutscher zu zeigen, groß war. Und das haben sie auch geschafft, was für die Moral des Teams wichtig war.
Ein Blick auf die Konkurrenz
<pAktuell ist die Bremenliga ein hart umkämpfter Wettbewerb. Die Statistik zeigt, dass der Brinkumer SV mit 29 Spielern, einem Durchschnittsalter von 26,68 Jahren, nicht die jüngste Mannschaft ist, aber dennoch viel Erfahrung ins Spiel bringt. Im Vergleich zu anderen Vereinen der Liga, wie der BTS Neustadt mit einem Kader von 31 Spielern und einem Durchschnittsalter von 28,41 Jahren, scheint Brinkum gut im Rennen zu sein. Der Kampf um die oberen Plätze wird spannend bleiben, und die kommenden Spiele könnten entscheidend sein.
<pDie Herren in den Vereinsfarben Blau und Weiß müssen sich jetzt zusammenreißen. Es bleibt abzuwarten, ob sie den Schwung aus der Vergangenheit mitnehmen können, um gegen die SG Aumund-Vegesack zu bestehen. Jedes Spiel zählt – vor allem, wenn die Saison zu Ende geht und die Positionen in der Liga auf dem Spiel stehen.