Heute ist der 28.05.2026 und was für eine traurige Nachricht für die Musikszene in Bremen-Lesum. Das Dixieland-Festival, das im malerischen Lesumer Hafen stattfinden sollte, wurde abgesagt! Ja, richtig gehört, abgesagt! Die Gründe? Fehlende Sponsoren und gestiegene Kosten sind die Übeltäter. Die Organisatoren, darunter Lutz Hößelbarth, Florian Boehlke – der Ortsamtsleiter von Burglesum – und Uwe Schröter, Betreiber der „MS Sansibar“, stehen nun vor einer echten Herausforderung.

Es ist einfach schade! Im Vorjahr haben wir noch das zehnjährige Bestehen des Festivals gefeiert, und die Vorfreude auf 2026 war groß. Das Programm war bereits festgelegt, Bands hatten ihre Zusagen gegeben – die Vorfreude war greifbar! Doch nun sind die steigenden Ausgaben, besonders für Strom, Technik und Müllentsorgung, der Grund, warum die Töne in Lesum verstummt bleiben. Hößelbarth hat sein Bedauern über die Absage geäußert und die Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche sind offensichtlich. Einige langjährige Sponsoren haben zwar Unterstützung zugesagt, doch neue Partner konnten nicht gefunden werden.

Ein Verlust für die Region

Florian Boehlke nennt die Absage einen Verlust für Bremen-Nord. Und das ist nicht übertrieben. Festivals wie dieses bringen nicht nur Musik, sondern auch Leben in die Region, fördern Gemeinschaft und schaffen Erinnerungen, die ein Leben lang halten. Es ist fast so, als würde man einen Teil der Bremer Kultur verlieren. Wenn man über die Ufer der Lesum schlendert, kann man sich gut vorstellen, wie die Klänge des Dixieland durch die Luft wehen und die Menschen zum Tanzen anregen. Und jetzt? Stille. Nur die Wellen, die sanft ans Ufer plätschern.

Uwe Schröter hat jedoch nicht ganz die Hoffnung aufgegeben. Ab Herbst 2026 plant er, erneut nach Sponsoren zu suchen. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Rückkehr des Festivals! Die Musikliebhaber in Bremen können nur hoffen, dass sich die Situation ändert und wir bald wieder die Klänge der Jazzmusik an diesem besonderen Ort hören können.