Heute, am 17. Juni 2026, geht’s in Findorff wieder um ein wichtiges Thema: Umweltschutz! Der 6. Bremer Kippenmarathon hat begonnen, und es ist Zeit, die Zigarettenstummel aus der Natur zu befreien. Vom 17. bis zum 24. Juni können alle, die sich für eine saubere Umwelt einsetzen möchten, ihre gesammelten Kippen im Sammelfass bei der Flaschenpost XXL, Hemmstraße 185, abgeben. Die Flaschenpost hat großzügige Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 07:00 bis 21:00 Uhr, am Samstag von 08:00 bis 21:00 Uhr und am Sonntag von 09:00 bis 19:00 Uhr. Da bleibt wirklich keine Ausrede, oder?

Aber das ist noch nicht alles! Am 17. Juni um 12:30 Uhr findet das erste gemeinschaftliche Clean-up statt. Hierzu treffen sich Findorffer Geschäftsleute an der Jan-Reiners-Lok. Und wer am 22. Juni Zeit hat, sollte sich um 18:00 Uhr vor dem „Journal“ in der Findorffstraße 38 einfinden, um gemeinsam über die Bürgerweide zu schlendern und die Umgebung vom Müll zu befreien. Das klingt nach einer tollen Gelegenheit, aktiv zu werden und gleichzeitig die Nachbarschaft besser kennenzulernen!

Die Problematik der Zigarettenstummel

Die Umweltproblematik ist nicht zu unterschätzen. Falsch entsorgte Zigarettenstummel bringen bis zu 7.000 Schadstoffe in unsere Natur – das ist kein Pappenstiel! Laut der WHO zählen Zigarettenstummel zu den weltweit häufigsten Abfallprodukten. Unglaubliche zwei Drittel der gerauchten Zigaretten landen einfach in der Natur und richten massive Schäden an. Jährlich werden rund 5,6 Billionen Zigaretten geraucht, und viele davon enden als Müll in Parks, auf Straßen oder an Seeufern.

Das Schlimmste daran? Zigarettenfilter bestehen aus Celluloseacetat, einem Kunststoff, der sich in Mikroplastik verwandelt und extrem schwer aus der Umwelt zu entfernen ist. Wenn es regnet, können die giftigen Substanzen wie Nikotin, Arsen und Blausäure ins Grundwasser gelangen, was unser Trinkwasser gefährdet. Ein einzelner Zigarettenstummel kann in nur einem Liter Wasser innerhalb von vier Tagen die Hälfte der Fische töten! Das ist echt erschreckend.

Die Verantwortung der Hersteller

Die Frage, die sich viele stellen: Wer ist verantwortlich für diese Umweltschäden? Die EU und die WHO sehen die Zigarettenhersteller in der Pflicht, für die Umweltauswirkungen aufzukommen. Forderungen des BUND verlangen von den Herstellern, dass sie für Öffentlichkeitskampagnen zu den Umweltrisiken aufkommen und in geschlossene Aschenbecher an öffentlichen Mülleimern investieren. Das wäre ein Anfang!

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Und das ganze Ausmaß der Tabakproduktion ist ebenfalls alarmierend. Jedes Jahr werden rund 3,5 Millionen Hektar für den Anbau von Tabak zerstört, was zur Abholzung beiträgt. Die Tabakindustrie produziert jährlich etwa 84 Millionen Tonnen Kohlendioxid und verbraucht 22 Milliarden Tonnen Wasser – da kann man sich schon fragen, wie nachhaltig das alles ist. Einweg-E-Zigaretten sind ein weiteres aufkommendes Problem: Sie landen nach einmaligem Gebrauch einfach im Müll, ohne dass sich jemand um die Entsorgung kümmert.

Zum Glück haben wir die Möglichkeit, aktiv zu werden. Indem wir uns an Aktionen wie dem Kippenmarathon beteiligen, können wir einen kleinen Beitrag leisten, um Findorff und Bremen sauberer zu machen. Packen wir es an – für eine bessere Zukunft!