Heute ist der 24.07.2026, und während sich die Welt weiter dreht, gibt es in Bremen-Nord einige spannende Entwicklungen, die die Verbindung zwischen Bildung und Gesundheit neu definieren. Die Volkshochschulen (VHS) in Deutschland haben den Trend erkannt und setzen auf innovative Programme, die den Puls der Zeit treffen. So wird ab Herbst 2026 in Bonn ein vielfältiges Kursangebot starten, das digitaler Resilienz, Atem- und Stimmtraining sowie Mobilität im Alter gewidmet ist. Das ist nicht nur für die ältere Generation von Bedeutung, sondern auch für alle, die dem Stress des Alltags entfliehen wollen.

Hier in Bremen-Nord sieht es nicht anders aus. Die VHS kombiniert klassische Gesundheitsangebote mit neuen Formaten wie KI-Einführung, Waldbaden und sogar Langbogenbau. Das klingt nicht nur aufregend, sondern auch nach einer wunderbaren Gelegenheit, sich selbst und die eigene Gesundheit in den Fokus zu rücken. Und im Vogelsbergkreis läuft seit Juli ein Bewegungstraining, das Tai Chi, Qi Gong und Yoga vereint – Gelenkschonend, erholsam und eine echte Wohltat für Körper und Geist.

Ein Blick auf den Fachkräftemangel

Doch während wir uns um unsere Gesundheit kümmern, gibt es einen anderen, weniger erfreulichen Trend, der uns alle betrifft: den Fachkräftemangel. Der TÜV Rheinland warnt, dass bis 2025 mehr als 369.000 qualifizierte Fachkräfte fehlen werden. Besonders die Gesundheits- und Pflegeberufe sind betroffen, was für die Qualität unserer Versorgung besorgniserregend ist. Die Fachkräfteengpassanalyse 2025 zeigt, dass wir in Deutschland bereits in 157 Berufen Engpässe haben – und das ist kein Spaß!

Die Mehrheit der betroffenen Berufe verlangt nach einem hohen Anforderungsniveau. Über ein Drittel der Engpassberufe sind auf „Spezialist“-Niveau angesiedelt, und ein Sechstel sogar auf „Experten“-Ebene. Das kann einen schon nachdenklich stimmen, wenn man bedenkt, dass der Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften weiterhin hoch bleibt. Die Branche braucht sie dringend, und trotzdem sinkt die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zu den Vorjahren. Komischerweise gibt es aber in vielen Berufen kein allgemeines Arbeitskräftemangel, das verfügbare Angebot übersteigt sogar die Nachfrage. Ein bisschen paradox, oder?

Zusammenarbeit für die Zukunft

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, arbeiten Unternehmen und Hochschulen enger zusammen, um das Betriebliche Gesundheitsmanagement zu stärken. Experten empfehlen einen gesundheitsbewussten Führungsstil und präventive Strukturen, um die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern. Heike Kraußlach von der EAH Jena hat klar betont, wie wichtig es ist, Ressourcen und Erwartungen richtig abzustimmen. Die TÜV SÜD Akademie hat dazu auch schon strategische Weiterbildungsformate ins Leben gerufen, die in kurzen Einheiten wie Webinaren gehalten werden – das klingt nach einer flexiblen Lösung für alle, die sich weiterentwickeln wollen.

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Außerdem hat das neue Ausbildungsmodul „MODINA“ das Ziel, Pflegekräfte auf Krisen vorzubereiten. Es umfasst 40 Unterrichtseinheiten, die durch Planspiele ergänzt werden. Das Programm wurde von der DRK-Schwesternschaft Bonn und der Frankfurt UAS entwickelt und zeigt, wie wichtig es ist, auch in der Ausbildung auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.

Ein Blick über die Grenzen zeigt uns, dass das Problem des Fachkräftemangels nicht nur in Deutschland existiert. In Malawi etwa kämpft das öffentliche Gesundheitswesen mit chronisch unzureichenden Investitionen und einer Abwanderung von Fachkräften ins Ausland. Die Herausforderungen sind vielfältig und zeigen, dass die Bedürfnisse in der Ausbildung und Beschäftigung oft nicht auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt sind. Ein wichtiger Aspekt, der auch hierzulande Beachtung finden sollte.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickelt. Die Initiativen von Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber es braucht mehr, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels und der Gesundheitsversorgung wirksam zu begegnen. In Bremen-Nord und darüber hinaus ist es an der Zeit, die Weichen für eine gesunde und zukunftsfähige Gesellschaft zu stellen.