Heute ist der 27.05.2026 und in Blumenthal brodelt es gewaltig! Der Vorstand des Blumenthaler Gewerbevereins drängt auf einen zügigen Baubeginn für die heiß ersehnte Schwimmhalle im Kämmerei-Quartier. Die Kritiker sind laut und deutlich – der Stillstand des Projekts, das schon viel zu lange auf den Stempel der Genehmigung wartet, frustriert die Gemüter. Peter Nowack, der Vereinschef, hat klare Vorstellungen: Die benötigten 500.000 Euro für die finalen Planungen sollen von der Wirtschaftsförderung Bremen kommen, nicht vom Bund. Warum? Weil er sich von dieser Unterstützung frische Impulse für das Stadtteilzentrum verspricht. Ein guter Plan, wenn man bedenkt, dass die Petition für das Blumenthaler Badprojekt mittlerweile 1203 Unterstützer zählt – ein Anstieg von 1165 Unterschriften am Dienstag!

Doch das ist noch nicht alles. Auch die Beiratspolitiker zeigen sich solidarisch und sprechen sich für die Schwimmhalle aus. Dennoch bleibt die Frage im Raum: Warum dauert alles so lange? Trotz einer großzügigen Förderzusage von 15 Millionen Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestages ist das Projekt ins Stocken geraten. Kompetenzstreitigkeiten über die Mittelabrufung sind als Grund für diesen Stillstand ausgemacht worden. Die Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack, die das Bad betreiben möchte, wartet seit nunmehr vier Jahren darauf, dass es endlich losgeht. Und die Notwendigkeit für Wasserflächen im Bremer Norden ist unumstritten.

Die großen Pläne für Bremen

Während Blumenthal auf die Schwimmhalle hofft, hat die Stadt Bremen auch noch andere Baustellen. Geplant ist die Sanierung von gleich zwei Schwimmbädern: dem Südbad und dem Schloßparkbad. In den kommenden Wochen sollen die entsprechenden Förderanträge eingereicht werden. Hierfür stehen dem Bund insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung, die speziell für die Sanierung von Schwimmbädern gedacht sind. Doch das ist noch nicht alles – insgesamt 583 Millionen Euro stehen für kommunale Sportstätten bereit. Das klingt doch vielversprechend!

Für das Südbad ist ein Sanierungspaket von rund 1,15 Millionen Euro vorgesehen. Die Maßnahmen sind klar umrissen: Die Lüftungsanlage wird erneuert, das Blockheizkraftwerk überholt und ein neuer Netzwerkschrank installiert. Der Fokus liegt auf der Senkung des Energieverbrauchs und der Erhöhung der Betriebssicherheit. Im Schloßparkbad sind es sogar rund 3 Millionen Euro, die in neue Beleuchtung, eine moderne Lüftungsanlage und barrierefreie Zugänge fließen sollen. Auch hier wird der Beckenumgang saniert und der Vorplatz neugestaltet. Sportsenator Ulrich Mäurer (SPD) betont dabei die Notwendigkeit der Sanierung, um die Attraktivität der Bäder zu erhöhen. Das klingt nach einer großen Aufwertung für die ganze Region!

Die Stadt hat also einiges vor, und während wir auf die Realisierung der Blumenthaler Schwimmhalle warten, hoffen wir, dass die Pläne für die bestehenden Schwimmbäder nicht in den Hintergrund geraten. Die Vorfreude auf frisches Wasser und die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen, ist in der Luft. Blumenthal und Bremen haben viel Potenzial – jetzt gilt es, dieses auch wirklich zu nutzen!

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