Heute ist der 22.06.2026 und ich sitze hier, mitten in Findorff, und denke über die Entwicklungen in Bremen nach. Der Bremer Senat hat am 13. Januar 2023 das Programm „Bremen resilient“ ins Leben gerufen – das klingt doch schon mal nach einem soliden Plan, oder? Das Ziel? Den Zivilschutz zu stärken und uns alle besser auf Krisen vorzubereiten. Und Hand aufs Herz, in Zeiten von Fake-News und Cyberangriffen ist das auch mehr als nötig! Innensenatorin Eva Högl hat das Ganze ins Rollen gebracht und warnt vor Bedrohungen, die uns nicht nur auf dem Papier, sondern ganz real betreffen könnten. Da denkt man unwillkürlich an die Vorfälle in anderen Städten, wie den Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz. Ein bisschen gruselig, oder?

Das Programm besteht aus über 60 Maßnahmen, die sich um alles Mögliche kümmern: von der Versorgungssicherheit über die Warnung der Bevölkerung bis hin zur Absicherung kritischer Infrastrukturen. Und das alles soll innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden. Das klingt nach einer Menge Arbeit! Aber Högl hat auch klar gemacht, dass wir alle einen Teil dazu beitragen müssen – individuelle Vorbereitung ist gefragt. Ein bisschen wie im Vorfeld einer großen Party: Man muss auch selbst dafür sorgen, dass der Grill genügend Kohlen hat, nicht nur darauf warten, dass der Nachbar alles organisiert.

Ein strukturiertes Vorgehen

Im Jahr 2026 wurde das Programm weiterentwickelt. Nun trägt es den Namen „Bremen resilient | Landesprogramm Zivile Verteidigung“. Der Beschluss dazu fiel ebenfalls am 13. Januar, aber in diesem Jahr. Die Laufzeit wurde bis Ende 2028 verlängert. Das ist eine klare Antwort auf die veränderte sicherheitspolitische Lage – Cyberangriffe und hybride Bedrohungen sind keine Zukunftsmusik mehr, sie sind bereits hier. Ein Programmbüro bei der Senatorin für Inneres und Sport hat die zentrale Koordination übernommen. Ich finde, das ist eine kluge Entscheidung, denn so behält man den Überblick über die vielen Maßnahmen.

Die Aufzählung der Vorhaben liest sich wie ein leidenschaftliches Manifest für Sicherheit: Zivile Alarmplanung, Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen, Zivilschutz, Versorgung der Bevölkerung sowie Unterstützung der Streitkräfte. Überall in Bremen wird daran gearbeitet, dass wir im Ernstfall gut gewappnet sind. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch beruhigend. Und wenn ich so darüber nachdenke, wie oft ich mich schon gefragt habe, was passiert, wenn das Licht ausgeht oder kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt – da fühlt man sich gleich viel besser, wenn man weiß, dass jemand einen Plan hat.

Gemeinsam stark

Ein neuer Arbeitskreis mit dem klangvollen Namen „AK Kritische Infrastrukturen / Zivile Verteidigung“ wurde eingerichtet, um die Zusammenarbeit aller Behörden und auch mit Bremerhaven zu koordinieren. Das ist nicht nur ein bürokratischer Schritt, sondern zeigt auch, wie wichtig die Verzahnung der Themenfelder ist. Das ist in Deutschland tatsächlich eher selten, und Bremen macht hier einen echten Unterschied. Es wird regelmäßig abgestimmt und zentral überwacht, damit auch wirklich alles Hand in Hand geht – eine Art Sicherheitsnetz für uns alle.

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Und nicht zu vergessen: das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, dass jeder Haushalt sich für drei bis zehn Tage selbst versorgt. Klingt nach einer Herausforderung, aber auch nach einer Chance, die eigenen Vorräte zu sichten. Wer weiß, vielleicht entdeckt man ja die eine oder andere vergessene Konserve? Eine Broschüre zur Krisenvorsorge kann über die Website www.bbk.bund.de bestellt werden – eine gute Möglichkeit, sich einfach mal schlau zu machen. Denn: Wissen ist schließlich Macht!